Am Rande des CSDs in Berlin ist am Samstagabend (25.07.) ein Auto in eine Menschenmenge gefahren. Ein Mensch ist gestorben, 16 weitere Menschen wurden verletzt. Einige von ihnen sogar schwer, teilte die Berliner Polizei mit.

Der Fahrer hat die Menschen im Tiergarten erfasst, und ist dann geflohen. Er fuhr sie zum Teil an und auch um und knallte dann mit dem Auto gegen einen Baum. Der Täter floh und die Polizei suchte mit einem Großaufgebot nach dieser oder mehrere Personen. Gegen 22 Uhr sei ein weißer Wagen am Ahornstieg parallel zur Lennéstraße gefahren und habe dann mehrere Menschen angefahren, bis er dann mit einem Baum knallte. Laut Polizeiangaben soll es sich um einen PKW oder Minivan handeln.

Vorher hatten mehrere Menschen in Berlin den Christopher Street Day (CSD) gefeiert. Dieses Mal stand sie unter dem Motto „Haltung ist hot“. Die Abschlussveranstaltung am Brandenburger Tor wurde kurz nach der Tat abgesagt und die Menschen wurden dort evakuiert.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Vorfall als „abscheuliche Tat“ verurteilt. Er stehe mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt „in engstem Kontakt“ und werde von den Sicherheitsbehörden „fortlaufend unterrichtet„, erklärte ein Regierungssprecher. Merz und Dobrindt „dankten den Einsatzkräften„. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner sprach von einem „Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft„. Wegner sagte weiter, dass er dem Veranstalter des CSDs und der Berliner Polizei dankbar sei, dass sie dafür gesorgt hätten, dass die Veranstaltung nach dem Zwischenfall so gut und sicher geräumt wurde.

Der Berliner Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler sagte, dass es zu früh für irgendwelche Spekulationen sei. Er sagte zudem, dass die Tat nicht auf der Veranstaltung war, sondern außerdem im Tiergarten. Das mache die Sache auch unübersichtlich.

Quelle: ARD, ZDF, SPIEGEL, Reuters, AFP, dpa

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Waldemar
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