US-Präsident Donald Trump hat sein Ultimatum an den Iran zur Freigabe der Straße von Hormus ein weiteres Mal verlängert. Bis zum 6. April 20 Uhr US-Ostküstenzeit, was in Deutschland der 7. April 2 Uhr deutscher Zeit wäre, wird es keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben, kündigte Trump unter Verweis auf angeblich „sehr gute“ Gespräche auf Social Media an.
Er komme damit einer Bitte der iranischen Regierung nach, erklärte Trump dem Sender FOX News. „Sie haben um sieben Tage gebeten, und ich sagte: Ich gebe euch zehn„, sagte der Rechtspopulist. Eigentlich wäre die Frist morgen (28.03.) deutscher Zeit abgelaufen gewesen.
Gleichzeitig erwägt die US-Regierung Medienberichten zufolge, 10.000 weitere Soldaten in die Konfliktregion zu verlegen. Das „Wall Street Journal“ und das Portal „Axios“ berichteten unter Berufung auf Quellen im Pentagon, dass dort die Entsendung der zusätzlichen Bodentruppen zurzeit überprüft wird.
Trump hatte den Iran erstmal am vergangenen Wochenende ultimativ zur Öffnung der Meerenge von Hormus aufgerufen und gedroht, andernfalls werde die US-Armee die iranischen Kraftwerke angreifen. Der US-Präsident verlängerte die Frist dann unter Verweis auf „sehr gute und fruchtbare“ Gespräche mit Teheran. Doch das Mullah-Regime in Teheran sagt, dass es keine Gespräche mit den USA gebe.
Quelle: ZDF, dpa, AFP, Reuters, AP



