Vorher gab es Berichte darüber, dass der RBB künftig auch um 21:45 Uhr ein regionales Programm für Berlin und Brandenburg senden wird. Nun hat der RBB einen Bericht der Katholischen Nachrichtenagentur bestätigt. Ab Ende Mai wird es montags bis freitags um 21:45 Uhr jeweils eine halbe Stunde lang ein auseinander geschaltetes Programm senden. Also so wie um 19:30 Uhr mit „Brandenburg aktuell“ und der „Abendschau“. Die neue Abendausgabe löst die bisherige Ausgabe von RBB24 am Abend ab.
Hintergrund dieser Maßnahme ist der neue Staatsvertrag des RBB, der seit Anfang 2024 in Kraft ist. Darin heißt es: „Der Rundfunk Berlin-Brandenburg veranstaltet (…) ein Landesfernsehprogramm für Berlin und Brandenburg mit regionalen Auseinanderschaltungen von mindestens 60 Minuten des täglichen Gesamtprogramms zur gesonderten Darstellung jedes Landes.“ Dagegen versuchte der RBB zu klagen, aber man scheiterte damit. Nun muss man das durchsetzen und man hat diese Lösung nun gefunden.
Inhaltlich sollen die neuen Abend- und auf den jeweiligen Hauptausgaben vom Vorabend aufbauen, aber keine reine Wiederholung dieser Sendung sein. „Die Sendungen werden vertiefen, was den Tag über wichtig war„, sagt RBB-Programmdirektor Robert Skuppin. „Es wird aktuelle Gespräche, frisch erstellte Stücke und einen länderspezifisch moderierten Sportblock geben. Selbstverständlich blicken wir auch in den jeweils anderen Teil des RBB-Berichtsgebiets und in die Nachbarländer.„
So sollen auch Live-Schalten möglich sein, um auf kulturelle und sportliche Ereignisse am Abend unmittelbar eingehen zu können.
Quelle: DWDL



