Heute durften die Schweizer darüber abstimmen, ob der Rundfunkbeitrag für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk drastisch reduziert werden soll oder nicht. Eine Initiative sah vor, dass die derzeitigen Gebühren von 335 Franken auf 200 Franken runter sollen. Das hätte vor allem bei der SRG zu massiven Einsparungen und Entlassungen geführt. Doch dazu kommt es nicht.

Laut den ersten Zahlen haben derzeit 62,6 Prozent gegen die „SRG-Initiative“ gestimmt. Nur 37,4 Prozent stimmen bisher dafür.

Die Generaldirektorin der SRG, Susanne Wille, hatte schon im Vorfeld eindringlich vor den Folgen der Initiative gewarnt. „Das ist das Ende einer regional verankerten SRG. Das ist das Ende einer SRG, wie wir sie heute kennen, die ein Programm für alle bereitstellt, ein starkes Programm und ein vielfältiges Programm. Und das wäre ein gefährliches Experiment„, sagte sie.

Aber auch unabhängig vom Ausgang der Wahl muss die SRG in den nächsten Jahren sparen. Denn die Rundfunkgebühr wird schrittweise bis 2029 um 35 Franken gesenkt. Das hat zur Folge, dass Wille schon Einsparungen angekündigt hatte, darunter auch den Abbau von rund 900 Stellen.

Quelle: DWDL, SRF

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Waldemar
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