In einigen Teilen Deutschlands haben Schnee, Glätte und Kälte wieder für Probleme auf den Straßen gesorgt. Schon gestern (03.02.) hatte der starke Schneefall in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland für eine geschlossene Schneedecke, eingeschränkte Mobilität und blockierte Verkehrswege sowie Glatteis gesorgt. In einigen Teilen Deutschlands müssen sich heute (04.02.) noch Menschen auf glatte Straßen einstellen.
In Bremen und Niedersachsen sind die Schulen heute wieder geschlossen gewesen. Einige Schulen in Hessen und die Schulen in Bremen und Bremerhaven haben auf Distanzunterricht umgestellt.
Nach schweren Schneefällen in Mittel- und Osthessen steht der Verkehr auf den Straßen und Autobahnen. Immer wieder fahren sich die Lastwagen im Schnee fest, wie ein Polizeisprecher in der vergangenen Nacht mitteilte. Die Lage sei „unübersichtlich“. Manche Autofahrer stünden seit Stunden im Stau. Auf den Straßen kam es immer wieder zu Unfällen. In Hessen ist ein 51-jähriger Mann gestorben.
Die Deutsche Bahn meldete Verspätungen und Zugausfälle, etwa zwischen Berlin und Hannover und zwischen Köln und Frankfurt am Main.
Auf der Autobahn 1 sorgte Blitzeis am frühen Morgen und in der Nacht zwischen Osnabrück und Bremen für zahlreiche Unfälle. An zwei Stellen ist die Fahrbahn weiter gesperrt, wie die Verkehrsmanagement-Zentrale Niedersachsen mitteilte. Vor allem mit Lastwagen hat es immer wieder Glätteunfälle gegeben. Wegen der anhaltenden Eisglätte hat der Osnabrücker Servicebetrieb (OSB) die Müllabfuhr im gesamten Stadtgebiet für heute eingestellt. Nach Angaben des OSB sei ein sicherer Einsatz der tonnenschweren Fahrzeuge vor allem in Nebenstraßen und Wohngebieten derzeit nicht gewährleistet.
Auch im Norden hat der Dauerfrost für Einschränkungen bei den Akkuzügen der Nordbahn gesorgt. Bis 11 Uhr sei der Betrieb der Akkunetze eingeschränkt, teilte die Nordbahn mit. Betroffen waren demnach mehrere Verbindungen, unter anderem zwischen Neumünster und Bad Oldesloe sowie zwischen Kiel und Rendsburg.
In Mecklenburg-Vorpommern wird es in den kommenden Tagen wieder schneien, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Der Schneefall soll von Süden aufkommen und im Laufe des Vormittags nach Norden ziehen und sich abschwächen. Ein bis zwei Zentimeter Neuschnee sind vorausgesagt. Morgen (05.02.) hat der DWD für Vorpommern auch gefrierenden Regen vorausgesagt, was auch für Glätte sorgen kann. Die Temperaturen steigen etwas, so der DWD, doch sie bleiben frostig.
Quelle: ZDF, dpa



