In Deutschland bleibt die Wetterlage angespannt. In weiten Teilen des Landes machen die winterlichen Straßenbedingungen den Menschen zu schaffen. Glatteis führte zu Verkehrsunfällen und erheblichen Behinderungen.
In NRW hat es mehrere Unfälle gegeben, unter anderem auf der Autobahn 46 im Bereich Hemer in beiden Fahrtrichtungen. Wie der WDR berichtete, sind drei Menschen leicht verletzt worden. Die Autobahn war stundenlang gesperrt. In Hessen stockte der Verkehr rund um Kassel. Es gab einige Unfälle und dadurch auch Staus. Alleine auf der Autobahn 7 zwischen Henstedt-Ulzburg und Hamburg ereigneten sich mehr als 10 Unfälle, teilte die Polizei dem NDR mit. Auch auf anderen Autobahnen gab es Zwischenfälle.
Bei einer Massenkarambolage auf der Bundesstraße 173 bei Lichtenfeld in Oberfranken gab es 13 Verletzte und größere Schäden. Zwei Menschen wurden schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte.
In Teilen von Deutschland gibt es noch immer eine Unwetterwarnung für Glatteis. Für Teile Ostdeutschlands gilt noch die zweithöchste Warnstufe vor Glatteis. In Brandenburg steht es den Eltern frei, ihre Kinder zur Schule zu schicken. In anderen Bundesländern war am Montag (12.01.) eingeschränkter Präsenzunterricht in Schulen.
An mehreren Flughäfen in Deutschland kam es zu Ausfällen. In Frankfurt wurden rund 100 Flüge gestrichen. Auch am Münchener Flughafen wurden Verbindungen gestrichen Am Flughafen Nürnberg wurden auch einige Flugverbindungen gestrichen.
Auch die Deutsche Bahn meldete Probleme und reduzierte auf Schnellstrecken die Geschwindigkeit. Zudem warnte die Bahn Reisende, dass es zu Verspätungen und kurzfristigen Ausfällen kommen könne. Auch im Nahverkehr kam es zum Teil zu Einschränkungen, unter anderem in Schleswig-Holstein, Hamburg, Hessen und Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich für die Glätte im Land ist das Tief „Gunda“. Der Regen wird mancherorts zu einer spiegelglatten Oberfläche auf den noch gefrorenen Böden. Die Glatteisgefahr soll mancherorts noch bis heute anhalten. Danach entspannt sich die Lage allmählich.
Quelle: ARD



