Nach den großen Einschränkungen im Bahnverkehr durch den Wintersturm „Elli“ hat die Deutsche Bahn angekündigt, dass man den Fernverkehr am Samstagmittag (10.01.) schrittweise wieder aufnimmt Dies war ursprünglich noch für den Vormittag geplant.

Trotzdem sei bundesweit noch mit Einschränkungen und Zugausfällen zu rechnen, teilte die Bahn mit. Die Bahn bittet alle Reisenden, sich vor Fahrtantritt in der DB-Navigator-App und auf der Webseite der Bahn über die aktuelle Verkehrslage zu informieren.

In den betroffenen Regionen im Norden Deutschlands hatten laut Bahn insbesondere Schneeverwehungen für erhebliche Beeinträchtigungen gesorgt. Am Freitagmorgen (09.01.) teilte die Bahn mit, dass der Fernverkehr im Norden Deutschlands bis mindestens Mittag einzustellen sei Das Unternehmen argumentierte, die Unterbrechung sei notwendig, um Fahrgäste, Mitarbeiter und Fahrzeuge zu schützen. An den Bahnhöfen wurden beheizte Züge als Notunterkunft aufgestellt.

Auch das Bahnunternehmen Metronom kündigte an, seinen Betrieb am Samstagmorgen wieder aufzunehmen. Die Züge verkehren unter anderem zwischen Hannover, Hamburg und Bremen.

Im Norden Deutschlands waren auch die Straßen von Schneefall und Glatteis betroffen. Busse und Bahnen sind nicht gefahren. Es gab viele Unfälle, Lastwagen gerieten ins Rutschen und blockierten Fahrbahnen. Es bleibt meist bei Sachschäden. Mehrere Straßen waren wegen starker Schneeverwehungen zeitweise nicht befahrbar. In Bayern sind bei Unfällen gestern drei Menschen ums Leben gekommen. Die Nacht im Süden von Deutschland war nach Angaben von mehreren Polizeipräsidien in Bayern und Baden-Württemberg allerdings vergleichsweise ruhig. Es habe nicht mehr Unfälle gegeben als in den anderen Nächten.

Quelle: ARD