Die Trump-Regierung hat den Rückzug der USA aus 66 internationalen Organisationen angeordnet. Er habe ein entsprechendes Dekret unterzeichnet, teilte das Weiße Haus auf Social Media mit. Die 66 internationalen Organisationen sollen angeblich nicht den Interessen der USA dienen, heißt es als Begründung aus New York.
31 der Organisationen stehen in Verbindung zu den Vereinten Nationen (UN), darunter der UN-Bevölkerungsfonds und Gremien, die sich mit Themen wie Klima und Arbeit befassen, teilte das Weiße Haus mit. Zu den anderen Organisationen ohne Bezug zur UN, aus denen die USA ausgestiegen sind, gehören die Partnership for Atlantic Cooperation, das International Institute for Democracy and Electoral Assistance und das Global Counterterrorism Forum.
Laut der Anordnung habe die Trump-Regierung festgestellt, dass die betroffenen Organisationen unter anderem angeblich „überflüssig“ und „schlecht verwaltet“ seien, dass sie den Interessen der USA zuwiderliefen oder dass sie „eine Bedrohung für die Souveränität, die Freiheiten und den allgemeinen Wohlstand unserer Nation“ seien. Darstellen.
Trump setzt seine „America First“-Strategie damit weiter fort. Schon in seiner ersten Amtszeit hat der Rechtspopulist beschlossen, dass die USA aus dem Pariser Klimaabkommen von 2015 aussteigen werden, was man auch getan hat. Auch aus der Unesco sind sie wieder ausgestiegen. Zudem kürzte die Trump-Regierung die US-Auslandshilfen massiv. Hingegen will Trump die Militärausgaben massiv anheben. Für das nächste Jahr sollten die Militärausgaben auf 1,5 Billionen US-Dollar ansteigen, schrieb er auf Social Media. Seine Forderung begründete er damit, dass man sich in „unruhigen, gefährlichen Zeiten“ befinde.
Quelle: ZDF, dpa, AFP, AP



