Zum Jahreswechsel ist es in Deutschland zu zahlreichen Angriffen auf Einsatzkräfte gekommen. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste sind landesweit im Großeinsatz gewesen. In Berlin waren bis zum frühen Donnerstagmorgen (01.01.) rund 400 Menschen kurzfristig festgenommen worden, teilte die Polizei mit.

In der deutschen Hauptstadt sei die Silvesternacht nach einer ersten Einschätzung nicht so problematisch wie in den letzten Jahren verlaufen. Doch die Polizei sei immer wieder mit Böllern und Raketen angegriffen worden, sagte ein Sprecher. Mindestens 24 Einsatzkräfte sind verletzt worden. Es war kiloweise Pyrotechnik beschlagnahmt worden, darunter auch Kugelbomben.

In Hamburg wurden 10 Polizisten verletzt, auch in Leipzig wurden Beamte mit Pyrotechnik angegriffen. Im Stadtteil Connewitz musste die Polizei Absperrungen errichten.

In Bielefeld sind zwei 18-Jährige bei Unfällen mit selbstgebauter Pyrotechnik ums Leben gekommen. In der Nähe von Rostock verlor ein 23-Jähriger durch einen explodierten Böller seine linke Hand. In Leipzig ist ein 16-jähriges Mädchen beim Versuch, in Deutschland einen nicht zugelassenen Silvesterböller anzuzünden, schwer an der Hand verletzt worden.

Quelle: ZDF, dpa, AFP