Am Freitag wurden in Washington D.C., der US-amerikanischen Hauptstadt, die Gruppenspiele zur Endrunde der Fußball-WM 2026 ausgelost. Bei der Auslosung hat Deutschland machbare Gegner erwischt.

So trifft der Weltmeister von 2014 in der Gruppe E am 14. Juni gegen Curacao, am 20. Juni gegen die Elfenbeinküste und am 25. Juni gegen Ecuador.

Du kannst schwere Gruppen kriegen, aber auch leichtere„, sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann, der vor Ort war. „Es ist eine Gruppe, wo wir weiterkommen wollen und weiterkommen können, aber auch von Beginn an gefordert sind.“ DFB-Präsident Bernd Neuendorf sagte: „Wir sind gut beraten, alle ernst zu nehmen.“ Er gab aber dennoch das Ziel Gruppensieg aus: „Wir haben einen sehr ehrgeizigen Trainer, einen sehr ehrgeizigen Kapitän und auch einen ehrgeizigen Präsidenten – das muss das Ziel sein.

Die deutsche Vorrunde wird ausschließlich in den beiden östlichen Zeitzonen Nordamerikas stattfinden. Die Gruppe E spielt in Houston, Kansas City, Toronto, Philadelphia und New York/New Jersey. Hier liegt die Zeitverschiebung bei sechs bis sieben Stunden. Wenn es in Deutschland 21 Uhr ist, ist es in Houston dann 14 Uhr und in New York 15 Uhr.

Den genauen Spielplan wird es erst im Laufe des heutigen Tages (06.12.) geben.

Die Gruppen der WM in der Übersicht:

  • Gruppe A: Mexiko, Südafrika, Südkorea, UEFA-Playoff-Sieger
  • Gruppe B: Kanada, UEFA Playoff-Sieger A, Katar, Schweiz
  • Gruppe C: Brasilien, Marokko, Haiti, Schottland
  • Gruppe D: USA, Paraguay, Australien, UEFA-Playoff-Sieger
  • Gruppe E: Deutschland, Curacao, Elfenbeinküste, Ecuador
  • Gruppe F: Niederlande, Japan, UEFA-Playoff-Sieger, Tunesien
  • Gruppe G: Belgien, Ägypten, Iran, Neuseeland
  • Gruppe H: Spanien, Kap Verde, Saudi-Arabien, Uruguay
  • Gruppe I: Frankreich, Senegal, FIFA-Playoff-Sieger, Norwegen
  • Gruppe J: Argentinien, Algerien, Österreich, Jordanien
  • Gruppe K: Portugal, FIFA Playoff-Sieger, Usbekistan, Kolumbien
  • Gruppe L: England, Kroatien, Ghana, Panama

In den UEFA und FIFA Playoff-Spielen spielen noch weitere Mannschaften im Frühjahr um eine Teilnahme bei der Fußball-WM.

Quelle: ARD