Die BBC hat nach dem Skandal um die Kritik in einer Doku über US-Präsident Donald Trump vor einem Jahr sich entschuldigt, weist aber die Forderung nach einer Entschädigung zurück. Eine persönliche Entschuldigung hatte der Rechtspopulist nachdem in einer „Panorama“-Dokumentation gefordert. Diese Doku wurde weniger Tage vor der US-Präsidentschaftswahl 2024 bei der BBC ausgestrahlt. Trump gewann die Wahl gegen die damalige US-Vizepräsidentin Kamala Harris.
Auf ihrer Webseite erklärt die BBC nun, dass der Aufsichtsratsvorsitzende Samir Shah, der sich Anfang dieser Woche schon öffentlich für den Schnittfehler entschuldigt hatte, habe Trump in einem persönlichen Brief um Entschuldigung gebeten.
Die britische Kulturministerin Lisa Nandy meldete sich auch zu Wort und sagte, dass es richtig sei, dass sich die BBC bei Trump entschuldigt habe. Bei „Times Radio“ sagte Nandy: „Sie haben zu Recht akzeptiert, dass sie nicht den höchsten Standards entsprochen haben.„
Darüber hinaus erklärte die BBC auch, dass man die Dokumentation nicht mehr ausstrahlen werde. Man bedauere zutiefst die Art und Weise, wie der Clip bearbeitet worden sei, bestreite jedoch entschieden, dass es eine Grundlage für eine Verleumdungsklage gebe. Wohl auch vor dem Hintergrund, dass die Dokumentation in den USA nicht zu sehen war.
Quelle: ARD



