Die islamistische Terrororganisation Hamas hat Teile des Friedensvorschlags von US-Präsident Donald Trump akzeptiert. Darunter sei grundsätzlich die Freilassung aller Geiseln, teilte sie mit, egal ob tot oder lebendig. Die Islamisten forderten aber weitere Verhandlungen.

Zudem bekräftigt die Hamas ihre Position, die Verwaltung des Gazastreifens an eine palästinensische Instanz unabhängiger Technokraten zu geben. Sie bekundete zudem ihre Wertschätzung für die arabischen, islamischen und internationalen Bemühungen sowie für die Bemühungen von Trump. Der US-Präsident hatte die Bereitschaft der Hamas begrüßt. Die Terrororganisation sei offenbar „zu einem dauerhaften Frieden bereit„, schrieb er auf Social Media. „Israel muss sofort die Bombardierung von Gaza einstellen, damit wir die Geiseln sicher und schnell befreien können!

Beobachter rechneten damit, dass die Hamas Änderungen an dem Plan fordern könnte. Der israelische TV-Sender i24News berichtete, aus israelischer Sicht gebe es dafür keinen Spielraum. Die Hamas kann den Plan nur annehmen oder ablehnen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte für den Fall einer Ablehnung die Fortsetzung des Gaza-Kriegs angekündigt.

Trump hatte in dieser Woche der Hamas „etwa drei oder vier Tage Zeit“ gegeben, um auf seinen Plan zu reagieren. Vorher präsentierte er bei einem Treffen mit Netanjahu in Washington einen 20-Punkte-Plan. Netanjahu selbst stimmte diesen nach eigenen Angaben zu. International war das Vorhaben, sowohl bei arabischen als auch bei muslimischen Vertretern, auf positive Resonanz gestoßen.

Quelle: ZDF, dpa, AP, Reuters, AFP