Die Münchener Wiesn bleibt wegen einer möglichen Sprengstoffdrohung bis mindestens zum späten Nachmittag geschlossen. Wie die Stadt München auf ihrer Webseite mitteilte, gibt es einen Zusammenhang mit einer Explosion im Norden der bayerischen Landeshauptstadt und ein Schreiben des Täters, das darauf hinweist.
Die Polizei teilte auf Social Media mit: „Mögliche Zusammenhänge mit anderen Orten in München werden geprüft, darunter auch die Theresienwiese„. Vorher waren bei einem Großeinsatz in einem brennenden Haus Sprengstofffallen gefunden worden. Zur Entschärfung wurden Spezialkräfte hinzugezogen, teilte die Polizei auf Social Media mit.
Bei dem Brand ist ein Mensch ums Leben gekommen. Eine Sprecherin der Münchener Polizei sagte, dass unweit des Brandorts am Lerchenauer See schwer verletzt gefundene Menschen zwischenzeitlich gestorben seien. Weitere Angaben zur Identität der oder des Toten machte man nicht.
Polizei und Feuerwehr waren wegen eines Brands und Knallgeräuschen am frühen Mittwochmorgen (01.10.) zu dem Brand im Stadtteil Lerchenau im Norden von München gerufen worden. Gegen 4:41 Uhr haben Nachbarn den Notruf gewählt. Wie die Polizeisprecherin sagte, gingen die Ermittler von einem Familienstreit als Hintergrund des Tatgeschehens aus. Wie viele Menschen sich in dem Haus befanden, ist unklar. Ein Mensch wird derzeit vermisst und gesucht, es soll aber keine Gefahr von ihm ausgehen.
Die Löscharbeiten waren am Mittwochvormittag noch nicht beendet. Für den Einsatz musste eine Mittelschule geschlossen werden. Es kam auch zu Sperrungen von Straßen rund um den Einsatzort. Polizei und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot vor Ort.
Quelle: ZDF, dpa, AFP



