Die CDU hat die Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen nach Angaben des vorläufigen Endergebnisses gewonnen. Sie kamen auf 33,3 Prozent der Stimmen. Die SPD kam auf 22,1 Prozent, wie die Landeswahlleiterin mitteilte. Die AfD, die der Sieger des Abends war, holte 14,5 Prozent, die Grünen kamen auf 13,5 Prozent. Die Linke kam auf 5,6 Prozent und die FDP kam auf 3,7 Prozent.
Damit liegt die CDU ungefähr auf ihrem historisch schlechten Wert von der Kommunalwahl aus dem Jahr 2020. Die Sozialdemokraten müssten im Vergleich zu 2020 wieder leichte Einbußen hinnehmen.
Gewählt wurden gestern (14.09.) neben den Kommunalparlamenten auch Bürgermeister, Oberbürgermeister und Landräte. Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben der Landeswahlleiterin bei 56,8 Prozent und damit deutlich über der von 2020, die bei 51,9 Prozent lag.
In vielen Städten wie Aachen, Bonn, Bochum, Bielefeld, Düsseldorf, Dortmund, Duisburg, Essen, Köln und Münster wird es am 28. September eine Stichwahl um den Posten des Oberbürgermeisters geben. Auch in anderen Städten wie in Lage (Lippe) oder Bielefeld wird es eine Stichwahl um den Posten des Bürgermeisters geben. Auch bei der Wahl zu den Landräten gibt es in einigen Regionen eine Stichwahl. In Köln kommt es zur Stichwahl zwischen der Grünen-Kandidatin Berivan Aymaz und dem SPD-Mann Torsten Burmester. In der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf lag Amtsinhaber Stephan Keller (CDU) vorne, muss aber gegen Clara Gerlach (Grüne) in die Stichwahl. In den Ruhrgebietsstädten Gelsenkirchen, Duisburg und Hagen kamen AfD-Kandidaten in die Stichwahl. Sie treten gegen die Kandidaten der SPD (Gelsenkirchen & Duisburg) und CDU (Hagen) an.
Am vergangenen Sonntag waren rund 13,7 Millionen Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen aufgerufen worden, bei der Kommunalwahl mitzumachen. Seit 1999 hat die CDU bei den Kommunalwahlen im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands immer wieder die meisten Stimmen geholt.
Quelle: ZDF, dpa, Reuters, AFP



