Nach dem tödlichen Attentat auf den rechtsextremen US-Aktivisten und Influencer Charlie Kirk sehen viele seiner Anhänger in ihm einen „Märtyrer“ und entrüsten sich über Menschen, die sich kritisch oder abfällig über Kirk geäußert haben.
Im Internet läuft schon eine regelrechte Kampagne. So machen es rechte Politiker und Meinungsmacher, darunter auch Regierungsmitglieder und auch Laura Loomer, die rechtsextreme Influencerin, Kritiker von Charlie Kirk anzuprangern.
Von diesem Feldzug sind unter anderem Lehrer, Feuerwehrleute oder auch Angehörige des US-Militärs betroffen. Mehrere Menschen haben schon dadurch ihren Job verloren. Die Kirk-Anhänger durchkämmen dazu systematisch das Internet nach negativen Kommentaren über den ermordeten Aktivisten und geben dann auch Gleichgesinnten Tipps, wie man sie an den Pranger stellen kann.
So hat der rechtskonservative Influencer Joey Mannarino geraten: „Wenn sie ihr Foto auf ihrem Profil haben, selbst wenn kein Name dabeisteht, ladet das Foto herunter.“ Dann könnte das Foto mit LinkedIn, dem Online-Netzwerk zur Pflege beruflicher Kontakte, abgeglichen und auf diese Weise der Arbeitsplatz der Betreffenden herausgefunden werden, um sie dort anzuschwärzen.
Die Trump-Regierung rief auch dazu auf, dass man auch Ausländer ins Visier nehmen soll. Vor allem riet der Vizeaußenminister der USA, Christopher Landau, besonders dazu, dass man Ausländer ins Visier nehmen sollte, die den Tod von Kirk „verherrlichen„.
Quelle: ZDF, AFP



