Bei einer Sturzflut im Zentrum des US-Bundesstaats Texas sind nach Angaben der örtlichen Behörden mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Es werden noch Kinder vermisst, die an einem Sommerlager nahe dem betroffenen Fluss Guadalupe teilgenommen hatten, erklärte der Vizegouverneur von Texas, Dan Patrick. Der Pegel des Flusses Guadalupe sei in der Nacht zuvor binnen nur 45 Minuten um acht Meter gestiegen.

Unter den Toten sind nach Angaben des Vizegouverneurs Erwachsene und Kinder. Zum Teil wurden auch Leichen in Autos gefunden, die weggespült wurden. Der texanische Gouverneur Greg Abbott sicherte die Unterstützung „aller verfügbaren Kräfte“ zu.

Die Suche nach mindestens 20 Mädchen, die an einem Sommercamp teilgenommen haben, läuft weiter an. Der Sheriff erklärte, die Mädchen könnten sich womöglich auf einem Baum gerettet haben und derzeit nicht erreichbar sein. US-Präsident Donald Trump zeigte sich in einer ersten Reaktion bestürzt: „Es ist schrecklich, die Überschwemmungen. Es ist schockierend“, sagte er vor Journalisten.

Rund 500 Rettungskräfte und 14 Hubschrauber sind im Einsatz, die Nationalgarde von Texas und die US-Küstenwache sind auch beteiligt.

Quelle: ARD