In Passau ist ein Mann mit seinem Wagen in eine Menschengruppe gefahren und hat mehrere Menschen verletzt. Die Polizei schloss nicht aus, dass er das Fahrzeug bewusst in die Menschengruppe gesteuert. Der Fahrer wurde festgenommen.
Nach Informationen der „Passauer Neuen Presse“ sollen bei dem Vorfall eine 38-jährige Frau und ihre fünfjährige Tochter. Der Mann soll das Fahrzeug gefahren haben. Es soll laut dem Bericht der Zeitung ein Sorgerechtsstreit eine Rolle gespielt haben. Hinweise auf eine Amoktat liegen demnach nicht vor.
Drei Menschen sind schwer verletzt worden, insgesamt wurden fünf Personen wurden ins Krankenhaus behandelt, teilte ein Polizeisprecher mit. Die Menschen seien auf dem Gehweg unterwegs gewesen. Passanten hätten den Vorfall gemeldet.
Bei dem Fahrer soll es sich demnach um einen 48-Jährigen gehandelt haben. Er sei am Samstagnachmittag (07.06.) in der Grünaustraße mit seinem Fahrzeug in die Menschenmenge gefahren. Der Unfallort liegt in der Nähe des Passauer Hauptbahnhofs. In einer Stellungnahme der Polizei heißt es: „Derzeit kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Mann bewusst das Fahrzeug in die Personengruppe gelenkt hat.“
Quelle: SPIEGEL



