US-Außenminister Marco Rubio hat nach einem Treffen in Paris die Hoffnung geäußert, dass sich die Europäer weiterhin an den von den USA geführten Gesprächen über eine Waffenruhe in der Ukraine beteiligen werden. Vor Journalisten sagte der US-Außenminister heute (18.04.): „Ich denke, dass Großbritannien, Frankreich und Deutschland uns dabei helfen können, die Dinge voranzubringen und einer Lösung näher zu kommen.

Rubio sagte aber auch, dass die US-Regierung in den nächsten Tagen entscheiden wird, ob eine Waffenruhe „in den nächsten paar Wochen machbar“ sei. Die USA seien bereit, „am Rande zu helfen, (…) aber wir werden diese Bemühungen nicht über Wochen und Monate fortsetzen„. Die Amerikaner hätten „andere Prioritäten“ weltweit.

Gestern (17.04.) hatten zum ersten Mal seit dem Amtsantritt von Donald Trump als US-Präsident Vertreter der Amerikaner und Europäer sich zu gemeinsamen Gesprächen zum Thema Ukraine in Paris getroffen. Neben Rubio war auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff dabei. Auch ranghohe Vertreter aus Frankreich, Deutschland, Großbritanniens und der Ukraine waren dabei.

Rubio sagte, dass die Gespräche „hilfreich und konstruktiv“ gewesen seien. Es gebe einen Rahmen für Schritte in Richtung Frieden. Auch von französischer Seite heißt es, dass die Gespräche „positiv“ gewesen seien. Eine Fortsetzung der Verhandlung ist nächste Woche in London geplant.

Seit Wochen versucht die Regierung von Donald Trump, eine Waffenruhe zwischen der Ukraine und Russland zu erreichen. Doch die Angriffe Russlands haben aber bisher nicht aufgehört.

Quelle: ZDF