In den USA haben am Samstag (05.04.) Tausende Menschen gegen die Politik von Donald Trump protestiert. Alleine in der Hauptstadt Washington haben sich am Washington Monument, in der Nähe des Weißen Hauses, zehntausende Demonstranten versammelt, berichtet die „New York Times“. Auch in anderen US-Städten, wie in New York, Los Angeles, Atlanta, Boston, Detroit und Chicago, gab es Proteste gegen die US-Regierung.
Verschiedene Organisationen hatten gemeinsam zu einem landesweiten Aktionstag mit mehr als 1.300 Veranstaltungen in allen US-Bundesstaaten aufgerufen. Das Ganze unter dem Motto „Hände weg“. Die Veranstalter hatten mit rund hunderttausend Teilnehmern gerechnet, 600.000 Menschen sollten sich für die Demos angemeldet haben. Am Ende sagten sie, dass sich Millionen von Menschen beteiligt hätten. Doch genaue Zahlen gibt es nicht dazu.
Bei den landesweiten Protesten haben die Menschen gegen die Zerschlagung von Behörden, wie dem Bildungsministerium, protestiert. Aber auch gegen die Beschneidung der Entwicklungshilfe, gegen die Migrationspolitik und gegen alles, wofür die Regierung von Donald Trump und die Republikaner stehen.
In den ersten Wochen, nachdem Trump in den USA die Amtsgeschäfte übernommen hat, mit vielen Dekreten, Entscheidungen und Aufregern, formiert sich langsam Widerstand gegen den Rechtspopulisten. Auch bei den Demokraten zeigt sich nun langsam Widerstand. Vor einigen Tagen hatte der demokratische Senator Cory Booker mit einer 25-Stunden-Marathon-Rede gegen Trump im Parlament viel Aufmerksamkeit bekommen. Zuletzt hatten sich auch der ehemalige US-Präsident Barack Obama und Trumps Gegnerin bei der letzten Präsidentschaftswahl, Kamala Harris, gemeldet und sich kritisch gegen Trump geäußert.
Daneben gab es auch Protest gegen den Milliardär Elon Musk, der sich aus Sicht vieler Demonstranten zu sehr in die Regierungsgeschäfte einmischt.
Quelle: ARD



