Nach der Hochwasserkatastrophe im GroĂraum Ahrweiler in Rheinland-Pfalz ist die Zahl der TodesfĂ€lle auf ĂŒber 90 gestiegen. Das hat die Polizei am Samstag (17.07.) mitgeteilt. Insgesamt liege dem PolizeiprĂ€sidium die Meldung von insgesamt 618 Verletzten vor. Auch diese Zahl kann weiter steigen.
Mehr als zwei Tage nach dem UnglĂŒck werden immer noch viele Menschen vermisst. Der Kreis Ahrweiler gilt in Rheinland-Pfalz als Schwerpunkt der Katastrophe. Gestern (16.07.) hatte Innenminister Roger Lewentz (SPD) noch von 63 Toten gesprochen. Die Zahl der Verletzten lag bei 362.
Unter den Toten sind auch zwölf Bewohner einer Einrichtung fĂŒr Menschen mit geistiger Behinderung in Sinzig, an der MĂŒndung der Ahr in den Rhein. Wie der GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Landesverbands der Lebenshilfe Rheinland-Pfalz, Matthias Mandos sagt, steig das Wasser dort ziemlich schnell an. Die Nachtwache habe es noch geschafft mehrere Bewohner in den ersten Stock zu bringen.
Weiterhin ist in vielen Orten das Strom- und das Telefonnetz ausgefallen. Die Polizei war in der Nacht nach Angaben des PrĂ€sidiums mit vielen EinsatzkrĂ€ften in den betroffenen Orten im Einsatz. Durch das Unwetter sind viele StraĂen im Ahrtal nicht befahrbar. Die Polizei bittet darum, das Gebiet zu umfahren.
Insgesamt sind durch die Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mehr als 130 Menschen ums Leben gekommen.
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Quelle: zdf.de



