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Ubisoft schließt Studios und setzt seinen Personalabbau fort

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Im Rahmen der Vorstellung der Zahlen vom Mai hat Ubisoft-Chef Yves Guillemot die nächste Phase des Sparprogramms beim Spielekonzern bekanntgegeben. Damit will man weiterhin die Fixkosten senken.

So wird in den nächsten Tagen das Studio Ubisoft Belgrad komplett geschlossen. Dort werden 100 Angestellte ihren Job verlieren. Das Studio in der serbischen Hauptstadt war für Titel wie „Rainbow Six“, „Riders Republic“, „The Crew 2“ und „Skull & Bone“ mitverantwortlich. Auch geschlossen wird das Ubisoft-Studio im kanadischen Winnipeg. Das haben Betroffene auf Social Media und gegenüber US-Medien öffentlich gemacht. Dort sind 65 Mitarbeiter vom Aus betroffen. Das Team dort war für Spiele wie „Assassin’s Creed“, „Far Cry“ und „Rainbow Six: Siege“ mitverantwortlich.

Ubisoft Barcelona wird nicht geschlossen, aber rund 50 Positionen werden wegen Umstrukturierungen wegfallen, was aus einer internen Mail hervorgeht, berichtet „Gameswirtschaft“. Der Fokus in dem Studio soll vorrangig auf „Rainbow Six: Siege“ liegen. Das Studio in Barcelona zählt neben Montreal, Quebec und Sofia zu den Ubisoft-Tencent-Joint-Venture Vantage Studios, die die Spiele „Assassin’s Creed“, „Far Cry“ und „Rainbow Six: Siege“ federführend verantworten.

Die Studios in Belgrad und Winnipeg, die jetzt geschlossen werden, waren Teil des „Creative Network“, zu dem auch die deutschen Ubisoft Studios in Berlin und Düsseldorf gehören.

Zudem wird Ubisoft rund 380 Stellen abbauen. Zum Stichtag 31. März dieses Jahres waren bei Ubisoft rund 16.590 Mitarbeiter weltweit angestellt. Vor einem Jahr waren es noch 1.200 mehr. Mit Abfindungsangeboten will das Unternehmen den Personalabbau beschleunigen. Ubisoft hatte schon Anfang dieses Jahres Studios in Stockholm und in Halifax in Kanada geschlossen. Zudem wurde auch in der Konzernzentrale in Paris der Rotstift angesetzt.

Quelle: Gameswirtschaft

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