Israelischen Angaben zufolge hat die IDF den einflussreichen iranischen Funktionär Ali Laridschani und den Kommandeur der iranischen Basidsch-Einheiten, Brigadegeneral Gholamresa Soleimani, getötet. Israels Verteidigungsminister Katz hat nach Angaben seines Büros mitgeteilt, dass Laridschani bei einem gezielten Angriff getötet wurde. Der konservative Politiker war in den vergangenen Monaten zu einer zentralen Figur im iranischen Machtapparat geworden. Von iranischer Seite gibt es bisher keine Bestätigung.

Der Angriff auf den Brigadegeneral Soleimani erfolgte gestern (16.03.) in Teheran, heißt es in einer Mitteilung der israelischen Armee. Auch hier gab es aus dem Iran bisher keine offizielle Bestätigung. Die Basidsch-Einheiten unter Soleimanis Führung seien für die blutige Niederschlagung der Proteste im Januar verantwortlich gewesen, schrieb die IDF.

Die Basidsch-e Mostasafin (Mobilisierte der Unterdrückten) ist eine paramilitärische Einheit im Iran. Gegründet wurde sie im Jahr 1979 nach der Islamischen Revolution und rekrutiert aus jungen Teilen der Gesellschaft. Die Miliz spielt eine zentrale Rolle bei der Unterdrückung von Protesten im Land. Die Miliz ist ein Teil der mächtigen Revolutionsgarden. Ihnen sollen mehrere Hunderttausende systemtreue Anhänger angehören.

Israel hat im aktuellen Krieg gegen den Iran schon zahlreiche führende Persönlichkeiten des iranischen Machtapparats getötet. Darunter auch den obersten Führer Ali Chamenei, der am 28. Februar bei einem israelischen Luftangriff in Teheran getötet wurde. Israelischen Medienberichten zufolge versuchte die israelische Armee auch, ein ranghohes Mitglied der palästinensischen Terrororganisation Islamischer Dschihad im Iran zu töten.

Quelle: ntv, AFP, dpa

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Waldemar
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