Nach Aussage des US-Präsidenten Donald Trump endet der Iran-Krieg nicht in dieser Woche. Der Rechtspopulist antwortete mit „Nein“ auf eine entsprechende Frage während einer Pressekonferenz in Florida. Dies werde jedoch „sehr bald“ der Fall sein, sagte er. Ein genaues Datum nannte er aber nicht. Die große Gefahr in dem Krieg sei seit drei Tagen vorüber, sagte Trump, ohne dies weiter auszuführen.
In einem Interview mit dem TV-Sender CBS hatte Trump zuvor gesagt, dass er den Krieg für „so gut wie beendet“ hält. Er begründete dies mit der militärischen Schwächung Irans durch die USA und Israel. Der Iran habe keine Marine, keine Kommunikationsmittel und keine Luftwaffe mehr, sagte Trump. Die iranischen Revolutionsgarden reagierten schnell mit einer klaren Ansage: Das Kriegsende liege allein in den Händen Irans, heißt es in einer Mitteilung.
Auch die Raketen des Landes seien fast alle zerstört und die iranischen Drohnen überall abgeschossen. Mit Blick auf die für die Schifffahrt wichtige Straße von Hormus sagte Trump, dass sie derzeit offen ist und befahren wird. Er denke darüber nach, sie zu „übernehmen“. Vorher hatte er angekündigt, die US-Marine könne durchfahrende Schiffe zur Not eskortieren.
Quelle: ZDF, dpa, AFP, Reuters, AP



