Im Konflikt mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump dem islamischen Land eine Frist von 15 Tagen gegeben. Das sagte er vor Journalisten in der Präsidentenmaschine Air Force One. Sollte es keine Lösung geben, würden „schlimme Dinge“ passieren, sagte der Rechtspopulist. Das hatte er schon bei der ersten Sitzung seines „Friedensrats“ gedroht.

Zudem verwies er auf die Luftangriffe vom Juni letzten Jahres, die Irans Atompotenzial „dezimiert“ hätten. „Vielleicht müssen wir noch einen Schritt weiter gehen, vielleicht auch nicht„, sagte Trump. Das Ziel sei es, eine iranische Atombombe weiter unter allen Umständen zu verhindern.

Iran drohe im Fall eines Angriffs mit „entschlossenen und angemessenen“ Gegenmaßnahmen, heißt es in einem Brief des iranischen Botschafters bei den Vereinten Nationen an UN-Generalsekretär Antonio Guterres. Dabei würden „Stützpunkte, Einrichtungen und Vermögenswerte der feindlichen Streitkräfte in der Region legitime Ziele darstellen„, heißt es in dem Brief weiter.

Die USA fordern vom Iran den kompletten Verzicht auf die Urananreicherung sowie die Aufgabe des Programms für ballistische Langstreckenraketen. Teheran besteht darauf, dass das Atomprogramm für friedliche Zwecke diene, und bezeichnete die Forderungen der Amerikaner als rote Linie.

Quelle: ARD