Die Dyn Media, die hinter dem Streamingdienst Dyn steht, spaltet sich in zwei neue Schwestergesellschaften auf. Diese werden auf die Namen Dyn Media und Dyn Sport hören.
Dyn Sport wird sich im Endkundengeschäft um den gesamten Marktauftritt einschließlich des Rechteerwerbs sowie der Vermarktung im Endkunden- und Werbemarkt kümmern. Dyn Media wird den bestehenden Plattform- und Sendebetrieb, die Produktion von Live- und On-Demand-Inhalten sowie die Entwicklung redaktioneller und technologischer Lösungen für Ligen, Verbände, Rechtehalter und Medienmarken bündeln. Durch diese neue Struktur werde auch eine „stärkere Positionierung im B2B-Umfeld als Anbieter von Technologie- und Content-Lösungen für Dritte ermöglicht„, heißt es von Dyn.
Die Geschäftsführung wird weiterhin aus Andreas Heyden (CEO), Marcel Wontorra (COO) und Max Ehrhardt (Chief Revenue & Marketing Officer) bestehen. Sie werden beide Gesellschaften steuern, während Christian Seifert von der Geschäftsführung in die Position des Executive Chairman wechselt und auch den Vorsitz des Gesellschafterausschusses übernimmt.
„Die Anforderungen an Sportplattformen und Technologieanbieter haben sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt„, sagte Seifert. „Die neue Struktur von Dyn folgt dieser Realität und stellt wichtige Weichen für die Zukunft. Mit zwei klar ausgerichteten Gesellschaften schaffen wir die Grundlage, unsere Wachstumsfelder gezielt voranzutreiben – als konsequente Fortführung dessen, was wir seit dem Start von Dyn aufgebaut haben. Gemeinsam bilden sie das Fundament für nachhaltiges Wachstum im Medienmarkt.„
CEO Andreas Heyden sagte: „Unsere Technologien und Produktionsstandards werden inzwischen über unser eigenes Plattformgeschäft hinaus nachgefragt. Die klare Zuordnung dieser Bereiche in der Dyn Media GmbH ermöglicht es uns, Innovationen schneller voranzutreiben, Partnerlösungen systematisch auszubauen und unser Wachstum zu steuern. Dyn Sport steht dabei weiterhin für die Fan-Perspektive und das tägliche Fan-Erlebnis, Dyn Media für Technologie und Produktion von Inhalten.„
Quelle: DWDL



