Die Seattle Seahawks haben den Super Bowl mit 29:13 gegen die New England Patriots gewonnen und damit ihren zweiten Titel in der Franchise-Geschichte gefeiert. Ausschlaggebend für den Erfolg war eine dominante Defensivleistung, mit der die Seahawks die Offensive der Patriots über weite Strecken kontrollierte und einen weiteren Rekordtitel der Patrioits verhinderte.
Im Levi’s Stadium in Santa Clara, im US-Bundestaat Kalifornien, erwischten die Seahawks den besseren Start und gingen früh durch ein Field Goal in Führung. Die Defense setzte Patriots-Quarterback Drake Maye konstant unter Druck und sorgte bereits in der ersten Halbzeit für drei Sacks. New England fand offensiv kaum ins Spiel und brachte es vor der Pause auf lediglich 51 Yards Raumgewinn, während Seattle zur Halbzeit mit 9:0 führte.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nur wenig. Zwar zeigten die Patriots phasenweise leichte Verbesserungen, doch ungenaue Pässe und der anhaltende Druck der Seahawks verhinderten eine Aufholjagd. Seattle baute den Vorsprung durch weitere Field Goals kontinuierlich aus. Die Vorentscheidung fiel zu Beginn des vierten Viertels, als Tight End A. J. Barner nach einem erzwungenen Fumble den ersten Touchdown der Partie erzielte.
Zwar verkürzten die Patriots durch einen Touchdown-Pass von Maye auf Mack Hollins, doch eine Interception sowie ein weiterer Ballverlust besiegelten letztlich die Niederlage. Ein Fumble-Return-Touchdown von Uchenna Nwosu sorgte endgültig für klare Verhältnisse. Den Schlusspunkt setzte New England mit einem späten Touchdown, der jedoch nur noch Ergebniskosmetik darstellte.
Zum wertvollsten Spieler (MVP) wurde Seattles Running Back Kenneth Walker gewählt, der mit 135 Yards bei 27 Läufen überzeugte. Für die Seahawks ist es der erste Super-Bowl-Sieg seit 2014. Die Patriots verpassten es hingegen, mit einem siebten Titel alleiniger Rekordhalter zu werden.
Quelle: Kicker



