Schnee und Glatteis sorgen in Deutschland wieder für Chaos auf den Straßen. So hat es in der vergangenen Nacht zahlreiche Unfälle gegeben. Auch am Morgen gab es noch Unfälle. Eine Front mit Niederschlägen hat Deutschland überquert und zog von Südwesten nach Nordosten. Auch Fußgänger und Radfahrer mussten wegen zugeschneiter und glatter Wege aufpassen.
Bei der Deutschen Bahn ist im Fernverkehr mit Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen, wie das Unternehmen am Montagmorgen (26.1.) mitteilte. Dies gilt für den gesamten Süden des Landes sowie die Verbindungen von und nach Berlin, Hamburg und Hannover. Zwischen Berlin und Rostock sowie zwischen Berlin und Stralsund musste der Fernverkehr eingestellt werden. Auch im übrigen Land waren viele Verbindungen eingeschränkt.
In mehreren Landkreisen, wie in Niedersachsen, ist der Schulunterricht ausgefallen. Betroffen sind die Landkreise Celle, Gifhorn, Hameln-Pyrmont und Helmstedt, wie aus einer Übersicht der Verkehrsmanagementzentrale hervorgeht. Für berufsbildende Schulen in den Landkreisen Celle und Helmstedt wurde Distanzunterricht angeordnet.
Bis zum Vormittag wurden zumindest alle Unwetterwarnungen aufgehoben, nur bis auf eine: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor starkem Schneefall in Teilen Frankens. Im weiteren Tagesverlauf erwartet der DWD in vielen Teilen Deutschlands weitere Schneefälle, die dann aber allmählich auch nachlassen. Mit den erheblichen Schneemengen sei von Osthessen bis nach Oberfranken zu rechnen. Zudem bleibt es abseits der Küsten frostig kalt.
Quelle: ntv, dpa



