Bundesligist Eintracht Frankfurt trennt sich von seinem Trainer Dino Topmöller. Vorher hatten der „Kicker“ und „Sky Sport“ über die Trennung berichtet. Am Mittag hat es dann eine Mitteilung des Bundesligsten gegeben und die lautete: „Die Entscheidung ist das Ergebnis einer umfassenden sportlichen und strukturellen Analyse der zurückliegenden Wochen unter Berücksichtigung der Eindrücke der ersten drei Spiele im neuen Kalenderjahr.„
„Dino Toppmöller hat sich jederzeit voll mit Eintracht Frankfurt identifiziert und täglich mit großer Leidenschaft für diesen Klub gearbeitet„, wird Sportvorstand Markus Krösche zitiert. „Wir schätzen seine fachliche Kompetenz, seine Professionalität, seine akribische Arbeitsweise und seinen menschlichen Umgang mit der Mannschaft sehr.„
Dennoch sei man „in der sportlichen Führung und gemeinschaftlich im Vorstand nach intensiver interner Bewertung zu der Überzeugung gelangt, dass wir aufgrund der rückläufigen Entwicklung in den letzten Wochen einen neuen sportlichen Impuls benötigen. Unserem Anspruch, als Eintracht Frankfurt für einen dynamischen, aggressiven und kompakten Fußball zu stehen, sind wir in dieser Saison bislang nur unzureichend gerecht geworden„, heißt es von Krösche weiter. Toppmöller selbst „hätte sehr gerne mit dieser Mannschaft weitergearbeitet“ und sich „weiter den Herausforderungen, die da sind, gestellt„. „Aber ich akzeptiere die Entscheidung„, heißt es in seinem Statement. „Ich bin jeden Tag mit großer Leidenschaft und Freude zur Eintracht gegangen und bin, unabhängig der derzeit unbefriedigenden Situation, die zweifelsohne da ist, stolz auf das, was wir gemeinsam in den vergangenen zweieinhalb Jahren erreicht haben. Schade, dass es nicht gemeinsam weitergeht„, so Toppmöller weiter.
Der „Kicker“ berichtet inzwischen, dass U21-Cheftrainer Dennis Schmidt und U19-Trainer Alexander Meier interimsweise die A-Mannschaft übernehmen werden.
Toppmöller kam in der Saison 203/24 als Nachfolger von Oliver Glasner und trat auch in die Fußstapfen seines Vaters Klaus Toppmöller, der den Verein von 1993 bis 1994 trainierte. Dino Toppmöller war länger als sein Vater da und schaffte es mit der SGE in seiner ersten Saison auf den sechsten Platz der Bundesliga und in seiner zweiten den dritten Platz und damit auch die Champions Leauge. Doch die derzeitige Saison läuft nicht so gut, wie man es sich als Fan oder Verantwortlicher von Frankfurt vorstellt. Immer wieder haben sich die Abwehrschwächen offenbart, es hagelte Gegentore. Die Gründe waren auch bekannt. So verteidigte man nicht im Verbund, erlaubte sich immer wieder individuelle Fehler.
Quelle: Kicker



