Bei den Parlamentswahlen in den Niederlanden hat die linksliberale Partei D66 die meisten Stimmen bekommen.
Wie der Wahldienst der Nachrichtenagentur ANP bekanntgab, hat D66 16,9 Prozent der Stimmen bekommen. Das sind 1.763.615 Stimmen. Die rechtsradikale PVV von Geert Wilders hat 16,7 Prozent der Stimmen bekommen. Das sind 1.748.460 Stimmen. Den beiden Parteien trennen rund 15.000 Stunden bei einem Auszählungsgrad von 99 Prozent der Stimmen.
Traditionell darf in den Niederlanden die Partei mit den meisten Stimmen als erste versuchen, eine Koalition zu bilden. Beste Aussichten für das Amt des Ministerpräsidenten hat Rob Jetten, der Spitzenkandidat von D66. Wilders hat keine Optionen auf eine Regierungsbeteiligung, weil alle Parteien eine Koalition mit ihm ausgeschlossen haben.
Mögliche Koalitionen mit der D66 wären unter anderen mit den Christdemokraten und mit den rechtliberalen VVD sowie mit dem Bündnis aus Grünen und Sozialdemokraten.
Quelle: ntv, dpa



