Nach zwei Jahren haben die Niederländerinnen und Niederländer wieder die Wahl. Heute (28.10.) finden die Parlamentswahlen beim deutschen Nachbarn statt.
Grund für die erneute Wahl nach zwei Jahren ist das Zerplatzen der vorherigen Koalition durch die rechtspopulistische Partei PVV des Rechtspopulisten Geert Wilders. Seine Partei war auch die stärkste Kraft. Er bildete damals mit den Parteien VVD, NSC und BBB ein Vierer-Bündnis. Wegen der radikalen Einwanderung, die die PVV wollte, zerbrach die Koalition dann im Sommer.
Thema in diesem niederländischen Wahlkampf ist auch wieder die Migration. Das Lieblingsthema der Rechtspopulisten, auch dem von Wilders und seiner PVV, die auch in den Umfragen zu der heutigen Parlamentswahl vorne liegt. Doch diesmal wird keiner der anderen demokratischen Parteien mit Wilders seiner Partei koalieren wollen.
Doch auch die Wohnungsnot bereite in den Niederlanden den Menschen große Sorgen.
Bis 21 Uhr haben die Bürgerinnen und Bürger nun die Möglichkeit, das neue niederländische Parlament zu wählen. Eine Fünf-Prozent-Hürde wird es nicht geben und zur Wahl stehen 27 Parteien. Da wird es dann wohl wieder auf eine Mehrparteienkoalition hinausgehen. Wie viele es diesmal werden, ist nicht klar.
Quelle: WDR, Wikipedia



