US-Präsident Donald Trump hat die Handelsgespräche mit Kanada wegen eines Werbespots beendet. Das nannte er als Grund, schrieb der Rechtspopulist auf Social Media. Trump warf Kanada vor, in diesem Werbespot die Zölle des ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan falsch zitiert zu haben.
„Die Ronald Reagan Foundation hat gerade bekannt gegeben, dass Kanada in betrügerischer Absicht eine Werbung verwendet hat, die Fake ist, in der Ronald Reagan sich negativ über Zölle äußert„, schrieb Trump auf Social Media weiter.
Kanadas Premierminister Mark Carney sagte vor Reportern, dass sein Land den USA keinen Marktzugang zu unfairen Bedingungen gewähren wolle, sollten die Verhandlungen über verschiedene Handelsabkommen scheitern.
Vor zwei Wochen haben sich Carney und Trump in Washington getroffen. Dort ging es darum, die Lockerung der US-Zölle zu erreichen. Zugeständnis machte der US-Präsident aber nicht. Die USA haben unter Trump in diesem Jahr schon die Zölle auf kanadischen Stahl, Aluminium und Autos verhängt, woraufhin Kanada mit Gegenzöllen reagierte. Beide Seiten haben dann Verhandlungen gestartet.
Im nächsten Jahr steht zudem eine Überprüfung des nordamerikanischen Freihandelsabkommens von 2020 zwischen den USA, Kanada und Mexiko an.
Quelle: ZDF, dpa, AFP, Reuters



