Die diesjährige Gamescom war internationaler, digitaler und vielfältiger und hat die Erwartungen der Veranstalter mindestens erfüllt und teils auch übertroffen. Wenige Stunden vor dem Ende der Spielemesse haben Koelnmesse und Game-Verband die offizielle Besucherzahl von 357.000 Teilnehmern vermelden können. Von denen waren 34.000 Fachbesucher.
Im vergangenen Jahr waren es 335.000 Privat- und Fachbesucher, die die Gamescom besucht haben. Damit ist die Zahl nicht mehr weit vom Rekordwert der Vor-Corona-Zeit weg. Damals waren es im Jahr 2019 373.000 Menschen, die die Gamescom besucht haben.
Von den 1.568 Ausstellern waren 70 Prozent aus dem Ausland. Rund 72 Länder waren auf dem Messegelände vertreten. Ein kräftiges Plus gab es bei den Fachbesuchern aus den USA, Japan, China und Kanada. Auch die digitale Reichweite hat mit 630 Millionen Views ein neues Level erreicht.
Felix Falk, der Geschäftsführer des Game-Verbands, spricht von einem „besonders positiven Signal„. Er sagte: „Nach zwei herausfordernden Jahren habe man die verbesserte Stimmung regelrecht spüren können. Die neuen Bestwerte unterstreichen nicht nur die weltweite Strahlkraft der gamescom, sondern auch den Aufwärtstrend in der gesamten Games-Branche.“ Gerald Böse, der Chef der Koelnmesse, sagte: „Mit erneuten Rekordwerten in nahezu allen Bereichen, der enormen Erlebnisvielfalt und der globalen Beteiligung ist die gamescom das wichtigste Event für die weltweite Gaming-Community.„
Der Termin für die Gamescom 2026 wurde auch schon genannt. Diese wird vom 26. bis zum 30. August 2026 stattfinden.
Quelle: Gameswirtschaft, Game-Verband, Koelnmesse



