US-Präsident Donald Trump ist gestern (25.07.) zu seinem fünftägigen Besuch in Schottland angekommen. Und gleich bei seiner Ankunft schimpft er auf zwei Themen, die angeblich Europa ins Verderben bringen.

Nach seiner Landung auf dem Flughafen Glasgow Prestwick, erklärte der Rechtspopulist, dass er zwei Botschaften für die Europäer habe: Seiner Meinung nach droht Europa wegen Immigration unterzugehen. Ohne Beweise zu haben, behauptet Trump, dass die Windräder auch dem Meer schaden würden.

Für Trump sind Windräder, die Strom produzieren, schon lange ein Dorn im Auge. Auch über die Windkraft in Deutschland hetzte der Rechtspopulist immer wieder. In Schottland wollte er sogar gegen ein Windradprojekt klagen, was in der Nähe seines Golfplatzes ist und machte damals geltend, dass die Anlage die Sicht der Spiele beeinträchtigen würden. Die Labour-Partei von Premierminister Keir Starmer setzt stark auf erneuerbare Energien, insbesondere auch auf die Produktion von Offshore-Windparks.

Im Rahmen einer informellen Reise wird der US-Präsident heute Starmer, auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen treffen. Es wird wohl um die drohenden US-Zölle gehen, wo Washington und Brüssel noch miteinander verhandeln.

Doch es werden auch Proteste gegen den Rechtspopulisten erwartet. Für heute (26.07.) haben Gewerkschaften und andere Nichtregierungsorganisationen zu Demonstrationen gegen den Besuch von Trump aufgerufen. Unter anderem werden diese in Edinburgh und in Aberdeen stattfinden. Die Reise findet unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt.

Quelle: ZDF, AP, dpa, AFP