Der österreichische Extremsportler Felix Baumgartner ist bei einem Paragliding-Flug in Italien ums Leben gekommen. Er wurde 56 Jahren alt. Er verlor wohl wegen gesundheitlicher Probleme die Kontrolle über seinen Gleitschirm, berichteten mehrere italienische Medien übereinstimmend.  Wie der italienische Rundfunk Rai berichtet, gehen die Ermittler davon aus, dass er zum Zeitpunkt des Aufpralls schon tot war.

Berichten zufolge stürzte Baumgartner in einen Pool in Hotelanlage in Porto Sant’Elpidio an der Adriaküste. Dabei wurde eine Mitarbeiterin des Hotels verletzt. Sie befindet sich in einem stabilen Zustand. In dem Hotelpool hielten sich mehrere Gäste auf. Sie sind unverletzt geblieben.

Nur wenige Stunden vor dem tödlichen Unfall postete der Österreicher auf Social Media noch ein Video. Auf Instagram ist er dort zu sehen, wie er mit einem Motorgleitschirm fliegt. In seiner letzten Story auf Instagram schrieb er zu einem Foto eines Flugplatzes: „Zu viel Wind.

Felix Baumgartner war vor allem für seinen Sprung aus der Stratosphäre im Jahr 2012 bekannt. Er durchbrach dabei auch die Schallmauer. In den vergangenen Jahren fiel er aber eher negativ mit politischen Aussagen auf, wie dass er sich für eine „gemäßigte Diktatur“ aussprach statt eines demokratischen Systems. Er kritisierte zudem die Flüchtlingspolitik von Deutschland und Österreich und lobte den ungarischen Rechtspopulisten Viktor Orbán.

Quelle: ntv