Für das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat Co-Chefin Amria Mohamed Ali eine Annäherung mit der AfD bestritten. In der „Rheinischen Post“ sagte sie: „Es gibt keine Zusammenarbeit, weil wir inhaltlich viel zu weit voneinander entfernt sind.“ Für Gespräche auf Bundesebene gebe es zudem „gar keinen Anlass“, sagte sie weiter.

BSW-Chefin Sahra Wagenknecht hatte sich zuletzt offen für Gespräche mit den Rechtspopulisten gezeigt, was bei anderen Parteien auf Kritik gestoßen hatte. Vorher hatte AfD-Chef Tino Chrupalla Kontakte zum BSW auf Bundesebene befürwortet.

In Thüringen hatte der BSW-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Frank Augsten, in der vergangenen Woche mit dem AfD-Fraktionschef Björn Höcke gesprochen. Der Anlass war eine Blockade bei der Besetzung wichtiger Justiz-Gremien im Bundesland. Nach der Darstellung beider Parteien wurde auch über die Landespolitik allgemein gesprochen.

Den Austausch befürwortete Mohamad Ali auch: Es sei „zwingend notwendig“ gewesen, die Besetzung von Richterstellen zu klären, sagte sie.

Quelle: ZDF