Der Deutsche Computerspielpreis (DCP) findet im kommenden Jahr wieder in Bayern statt. Der Freistaat hat sich in einem „Interessenbekundungsverfahren“ gegen seine Mitbewerber durchgesetzt, und zwar mit meiner „besonderen starken Bewerbung zur Weiterentwicklung der Preisverleihung“, heißt es von den Ausrichtern.
Neben Bayern waren auch die diesjährigen Gastgeber der DCP, Berlin und Nordrhein-Westfalen, an der Ausrichtung interessiert.
Eine ganz unwesentliche Rolle könnte bei der Entscheidung auch der Einfluss durch die Politik aus Bayern gewesen sein. Denn der Deutsche Computerspielpreis wird neben dem Game-Verband auch von der Bundesregierung, hier vertreten durch das Bundesforschungsministerium von Dorothee Bär (CSU), organisiert.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) machte gar keinen Hehl daraus, wie das Votum ja zustande kam. Er verknüpfte in seiner Stellungnahme mit einem expliziten „Dank an Bundesministerin Dorothee Bär für die Entscheidung und das große Engagement für die Games-Branche.“ Er wolle Bayern „zum Games-Standort Nummer 1 in Deutschland“ ausbauen und München „zur deutschen Gaming-Hauptstadt“ machen. Die bayrische Landesregierung werde daher in den kommenden Jahren „kräftig investieren“, sagte Söder. Weiter sagte er: „Wir wollen, dass diese innovative und kreative Branche künftig in Bayern entwickelt.“
Quelle: Gameswirtschaft



