Wegen eines Brands an zwei Strommasten ist im Südosten von Berlin der Strom großflächig ausgefallen. Etwa 50.000 Haushalte, Gewerbe und auch die S-Bahn haben keinen Strom. Auch die Nummern 110 und 112 sind nicht erreichbar. Die Polizei geht von einer politisch motivierten Tat aus. Der Staatsschutz ermittelt.
Es wurden mobile Anlaufstellen in den betroffenen Bereichen eingerichtet, heißt es von der Berliner Feuerwehr. Auf ihrer Webseite haben sie weitere Informationen hinterlegt. Zudem weisen sie auch auf die Notrufe über das BVG-Personal hin.
Auf der Plattform X, ehemals Twitter, weist die Berliner Polizei darauf hin, dass auch die naheliegenden Polizeiabschnitte (A24 in der Nöldnerstraße 35, A48 im Zwickauer Damm 56, A54 in der Sonnenallee 107 und A36 in der Karlstraße 8) jederzeit aufgesucht und kontaktiert werden können.
Am frühen Dienstagmorgen (09.09.) hatten nach Angaben des Stromnetzbetreibers „Stromnetz Berlin“ 50.000 Haushalte und Gewerbe in den Ortsteilen Niederschöneweide, Köpenick, Grünau, Johannisthal, Adlershof, Bohnsdorf und Altglienicke keinen Strom. Wie der RBB berichtet, sind auch 16 Schulen, sieben Pflegeheime und mehrere Feuerwehrwachen betroffen. Mehrere Ampeln sind ausgefallen, teilte die Berliner Verkehrsinformationszentrale mit. Aktuell arbeitet der Netzbetreiber an der Wiederversorgung durch Umschaltung auf andere Leitungen. Inzwischen werden 15.000 betroffene Kunden wieder mit Energie versorgt, wie ein Sprecher von „Stromnetz Berlin“ der dpa erklärte.
Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler wurde bei den Strommasten ein sogenannter Brandbeschleuniger eingesetzt, um damit diese Masten außer Gefecht zu setzen. Die Feuerwehr brauchte eine Stunde, um das Feuer zu löschen.
Quelle: ARD
