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Razzia gegen irakische Rocker-Gang in NRW

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Am Mittwochmorgen geht die Polizei in Nordrhein-Westfalen gegen die irakische Rockerorganisation „Al-Salam-313“ vor. Der Einsatz richte sich gegen 34 Beschuldigte der Organisation, sagte eine Sprecherin der Polizei in Essen. Sie leiten die Razzia gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Essen. Mehrere Hundert Einsatzkräfte durchsuchen Wohnungen in elf Städten, teilte die Staatsanwaltschaft und die Polizei mit.

Der Schwerpunkt lag in Köln und dem Ruhrgebiet, sagte ein Polizeisprecher. Zusätzlich zu Köln und Essen durchsuchte man Objekte von Mitgliedern der Organisation in Duisburg, Bonn, Hünxe, Siegburg, Dortmund, Heiligenhaus, Velbert, Olpe und Krefeld. Wie die „Bild“ schreibt, stehen 43 Objekte im Fokus der Ermittler. Über 500 Beamte sollen dabei im Einsatz, darunter auch Spezialeinheiten und Fahnder des Staatsschutzes.

Neben dem Handel von Waffen und Betäubungsmitteln gehe es vor allem um gefälschte Ausweise und Schleuserkriminalität, so ein Sprecher der Polizei. Bislang wurden aber keine Haftbefehle vollstreckt. Weitere Informationen gab es auch nicht. Bis zum Nachmittag soll dieser Einsatz noch dauern.

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