Drei Tage vor der Parlaments- und Präsidentenwahl in der Türkei gibt es wieder Streit mit ausländischen Politikern. Denn die Türken erlauben dem Linken-Politiker Andrej Hunko nicht ins Land einzureisen. Er sagte, dass der türkische Botschafter bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) mitgeteilt habe, ihn nicht ins Land zu lassen. Die deutsche Botschaft in Ankara und das Außenministerium in Berlin wurden nicht informiert.

Hunko war im letzten Jahr als Wahlbeobachter der OSZE wegen dem Verfassungsreferendum in der Türkei gewesen. Er hatte in dem Zusammenhang „die undemokratischen und unfairen Bedingungen“ bei der Abstimmung kritisiert. Ankara wirft ihm Sympathien für die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK vor und zweifelte an seiner Objektivität. Er wies die Vorwürfe zurück, dass er der PKK nahe stehe.

Quelle: n-tv.de

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Waldemar
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