Nach seinem umstrittenen Interview mit einer ungarischen Zeitung über die seine Aussagen zu Homosexualität und Zuwanderung, hat sich der Bundesligist Hertha BSC von seinem Torwarttrainer Zsolt Petry getrennt.

In einer Mitteilung heiß es, dass man sich „nach intensiver Aufarbeitung und Beratung dazu entschlossen, Zsolt Petry mit sofortiger Wirkung freizustellen“. Petry äußerte sich in dem Interview mit der ungarischen Zeitung unter anderem zu Peter Gulacsi, der bei RB Leipzig unter Vertrag steht. Der Bundesligist unterstützt unter anderem die Homo-Ehe. Da sagte Petry: „Ich verstehe nicht, was Peter Gulacsi dazu bewogen hat, sich für Homosexuelle, Transvestiten und Menschen sonstiger geschlechtlicher Identität.

Hertha-CEO Carsten Schmidt erklärte: „Auch nach Würdigung von Übersetzungsfeinheiten und der Tatsache, dass einige Aussagen von Zsolt im Interview ohne Rücksprache vor der Veröffentlichung weggelassen wurden, mussten wir letztlich feststellen, dass die getätigten Äußerungen insgesamt nicht den Werten von Hertha BSC entsprechen. Wir danken Zsolt Petry für die geleistete Arbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

Petry selbst fügte hinzu: „Ich möchte betonen, dass ich weder homophob noch fremdenfeindlich bin. Meine Aussage zur Einwanderungspolitik bedaure ich sehr und möchte all die Menschen, die bei uns Zuflucht suchen und die ich damit beleidigt habe, um Entschuldigung bitten. Ich war sehr gerne für Hertha BSC tätig und respektiere diese Entscheidung. Ich wünsche allen bei Hertha BSC viel Erfolg für die Zukunft.

Quelle: Sky.de, Twitter.com