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Kritik an der Champions League-Reformen

Die Vereinigung der europäischen Profiligen EPFL hat die 2018 in Kraft tretende Reform der Champions League durch die UEFA scharf kritisiert. Der Generalsekretär der EPFL, Georg Pangl sagte der Zeitung „Kurier“: „Wir haben die geplanten Änderungen im Detail analysiert, die Auswirkungen sind aus unserer Sicht beängstigend“. Die geplanten Neuerung der UEFA sehen für den Zeitraum 2018 bis 2021 u.a. jweils vier fixe Startplätze für die Klubs aus den großen Ligen in Spanien, England, Deutschland und Italien sowie eine Umverteilung der TV-Einnahmen zugunsten prominenter Vereine vor.

Nach Angaben von Pangl könne es nicht angehen, dass „vier Verbände mit 16 Klubs 50 aller Teilnehmer und 51 Verbände mit über 700 die restlichen 16 stellen. Alle Meister sollen zumindest wieder eine faire Möglichkeit haben, sich für die Champions League zu qualifizieren. Die Folgen der Reform seien somit wettbewerbsfeindlich betonte der Österreicher: „Die wirtschaftliche und sportliche Schere zwischen den 15 großen Klubs und den restlichen, die jetzt schon weit offen ist, wird noch viel weiter aufgehen.“ Man will sich nun auf die Verhandlungen auf den Zeitrum von 2021 bis 2024 konzentrieren und nachhaltigere Rahmenbedienungen schaffen. Die TV-Rechte ab der Saison 2018/19 werden schon neu vergeben.

Quelle: Sport1.de

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